1-Minuten-Habit · #201
1-Minuten-Habit für 20. Juli
Schreibe mit deiner nicht-dominanten Hand
Warum dieses Habit hilft
Neuheit holt dein Gehirn aus dem Autopiloten und schafft Raum für ungewöhnliche Gedanken sowie weniger Selbstkritik.
Das langsamere Tempo ähnelt therapeutischen Techniken wie bilateraler Stimulation, die in der Traumaverarbeitung eingesetzt werden.
1-Minuten-Aktionen
- Verlangsamt Gedanken zur besseren Emotionsverarbeitung
- Bringt oft unbewusste Gedanken ans Licht
- Trainiert neuronale Verbindungen
- Macht Schreiben spielerisch
- Reduziert Perfektionismus
Kurz erklärt
Kunsttherapeuten nutzen das Schreiben mit der nicht-dominanten Hand, um den nonverbalen rechten Gehirnbereich zu aktivieren. Die Ungeschicklichkeit umgeht den inneren Kritiker.
Im Gegensatz zum Tippen aktiviert dies motorische Netzwerke, die tiefere Gedächtnisbereiche ansprechen.
So kannst du sofort starten
- Nimm Stift und Papier (keine Tastatur – es soll taktil sein).
- Schreibe einen einfachen Satz wie „Heute fühlt sich an wie…“ mit deiner anderen Hand.
- Akzeptiere die kindliche Schrift – Perfektion ist nicht das Ziel.
- Achte darauf, ob Emotionen anders auftauchen als gewöhnlich.
Wie du das Habit anpasst
Wenn du beruflich viel zu tun hast
Nutze es beim Brainstorming, wenn du feststeckst – krakelige Schrift bringt ungewöhnliche Ideen.
Wenn du Kinder hast
Probiere Spiegel-Schreib-Challenges mit Kindern.
Wenn du studierst oder in der Ausbildung bist
Schreibe wichtige Lernbegriffe neu, um das Gedächtnis zu stärken.